Konzentrationsprobleme durch Levetiracetam

Peter04
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Re: Konzentrationsprobleme durch Levetiracetam

Beitrag von Peter04 » 8. Dez 2020, 15:31

Danke für den Hinweis mit Briviact. Werde das beim nächsten Mal mit dem Neurologen besprechen.

Lamictal hatte ich vor Levetiracetam verwendet, allerdings hatte dieses bei mir Nebenwirkungen wie Alpträume, Schlafprobleme und Erektionsstörungen. Diese hatte ich mit Levetiracetam nicht mehr, dafür aber kamen nach 5 Jahren die Konzentrationsprobleme.
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Amazoenchen
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Re: Konzentrationsprobleme durch Levetiracetam

Beitrag von Amazoenchen » 8. Dez 2020, 18:04

Hallo Peter

Also, wenn ich Dich richtig verstehe: Dein Arzt und Du wollen das Projekt Levetiracetam und Lamotrigin mach machen.

Nun schnall ich gar nichts mehr. Du möchtest wieder ein wenig Schlafstörungen, Alpträume und Erektionsstörungen?
Diese NW können einerseits vom Wirkstoff allg. herkommen und muss nicht zwingend dosisabhängig sein. D.h., es kann schon bei einer mini-Dosis kommen. Da Du aber bereits Erfahrung hast, weisst Du, ab welcher Dosis diese Freuden kommen.
Schreibfehler sind mit Absicht und dienen nur zur Belustigung der Leser 8-)
Peter04
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Re: Konzentrationsprobleme durch Levetiracetam

Beitrag von Peter04 » 9. Dez 2020, 11:52

Nein, ich möchte eben die Umstellung aus diesen Gründen nicht machen, weil ich damit ja bereits schlechte Erfahrungen habe. Aber ich benötige ja trotzdem eine Lösung bzgl. der Konzentrationsprobleme von Levetiracetam. Eine Wechsel zu Lamotrigin ist eben für mich keine Alternative. Das ist ja das Problem :-(
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Re: Konzentrationsprobleme durch Levetiracetam

Beitrag von Amazoenchen » 10. Dez 2020, 19:38

Es gibt noch sehr viele andere AE. Weshalb nehmt ihr nicht ein anderes? Lamictal und Keppra sind m.E. momentan einfach das Einfachste. Ich lese hier so oft, dass diese beiden Medis eingesetzt werden. Auch bei mir.
Bei mir sagten die Ärzte aber klar, dass Lamictal es alleine nicht hinkriegen würde.... Was auch stimmt.

Weisst Du, ich habe die ersten paar Wochen Lamictal gehabt. Dann kam Keppra dazu. Dann war eine Zeit anfallsfrei. Dann gab es nervlich bedingte Schmerzen in den Füssen und ich kriegte Lyrica (auch ein AE). Die Anfälle wurden langsam immer mehr, sogar sehr. Weil ich bereits Lyrica nahm, also das erhöhen. - Funktionierte nicht. Dann halt Perampanel. Funktionierte wieder nicht. Dann nächster Versuch mit Zonegran. Der war ein Volltreffer. Also fast. Die Anfälle waren so gut wie weg.

Für jeden Versuch eines neuen Medis habe ich wohl mind. 9 Monate "verbraucht". - Dann war der Versuch mit Briviact, ob diese Pillen evtl. auch Besserungen brächten. Sollten weniger NW haben als Keppra und auch besser sein. Zu meiner Freude durfte dieses Medi von heute auf morgen 1:1 mit Keppra ausgewechselt werden. Weniger Anfälle und viel weniger NW, extrem viel im Bereich der Psyche.
Ich habe im Moment Lamictal, Briviact, Zomegran. Lycia gegen die nervlich bedingten Schmerzen. Es sind alles AE, die auf das ZNS wirken. - Wir haben versicht, Lamictal zu reduzieren, Fehlschlag, (damals) Keppra zu reduzieren, Fehlschlag. Beides mit Absetzen eines Medi, damit ich nur 2 gegen die Epi nehme. Geht halt nicht.

Da "Zauberwort" hiess: Durchhalten, hartnäckig sein, ein Arzt, der auf den Patienten eingeht. Der dem Patienten Mut macht, einen oder mehrer Versuche zu machen. Mein Arzt war da echt top.
Schreibfehler sind mit Absicht und dienen nur zur Belustigung der Leser 8-)
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