Anfälle treten nun auch Nacht's auf

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Kolibri
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Anfälle treten nun auch Nacht's auf

Beitrag von Kolibri » 26. Apr 2019, 00:04

TablettenJunky

17.03.2019 00:39

Anfälle treten nun auch Nacht's auf
ich habe damals 2001 in Bonn bei meiner Diagnose mir sagen lassen das ich Nachts keine Anfälle bekomme im Schlaf. Nun ist 2001 ja ein bisschen was her. ;) Meine Freundin berichtet mir immer wieder das ich auch Anfälle im Schlaf bekomme. Da ich ja nicht merke oder mich auch nicht dran erinnern kann oder irgendwie etwas spüre wie sonst nach einem Anfall, kann ich das fast gar nicht glauben.
Sonst bin ich ja nach dem Anfall verwirrt, müde, abwesend habe Schmerzen im Magen diese Dinge, nun kommen die Anfälle im Schlaf und ich schlafe dann auch weiter. Bin also völlig ausgeruht und habe so keine Verbindung, Bezug zum Anfall.
Klingt verrückt, oder?
Im allgemeinen scheinen sich in letzter Zeit meine Anfälle zu ändern.

TablettenJunky

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aggi61

17.03.2019 06:45

Ob deine Freundin mal ein Video von machen kann?

Mein Mann hat auch sehr ... unruhig? geschlafen - viel gezuckt - allerdings ohne die Diagnose Epi zu haben.

Bei ihm lag es an Schlafapnoe - und seit er ein Gerät hat, ist es auch viel besser geworden.

Eigentlich spricht es ja gegen nächtliche Anfälle, wenn du Morgens ausgeruht bist, oder?

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Joy

17.03.2019 07:46


Hi Tablettenjunky,

das kann schon passieren. Ich bin früher oft abens ins Bett gegangen und morgens im Krankenhaus wieder aufgewacht. Dazwischen war irgendwie nichts...

Und die Epilepsie kann sich immer ändern. Nur wenn man dann schläft, hat man ja den Ausruheffekt und merkt es nicht so.

Deiner Freundin kannst du da denke ich schon vertrauen und wenn du es nicht glaubst, stellt doch mal ein Digicam oder so was auf. Wenn du das den Ärzten erzählst, kannst du das dennen gleich zeigen, damit sie es auch glauben. Dann bleibt abzuwarten, was die dazu sagen.

lg Joy
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Joy

17.03.2019 07:49

Ins Schlaflabor gehen, wäre auch noch eine Idee, ist nur mächtig ungemütlich dort.
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TablettenJunky

17.03.2019 12:01

Anfälle deswegen weil es keine fokalen, sondern komplex-fokale sind. Ich also das Bett verlasse usw. Es finden Handlungen statt, meist das verlassen der Wohnung oder bestimmte Bewegungen.
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Joy

17.03.2019 12:14

Schlafwandeln ist es nicht?
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TablettenJunky

17.03.2019 12:16

Weiß ich nicht genau, aber vom erzählen her und der Tätigkeit ehr nicht. Die Wohnung verlassen konnt ich schon vorher gut. Habe ich früher schon in meiner ersten Wohnung unter Anfällen gemacht.
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Kolibri

17.03.2019 13:22

Hallo TJ,

mir ist noch was eingefallen - CBD. Auch wenn es nicht THC ist, so kann es doch irgendwie das Hirn beeinflussen. Mir ist übrigens aufgefallen, seit Du es nimmst und wieder online bist, sehr ruhiger und ausgeglichener bist. Wenn vieles weiterhin wie vorher war und was neues hinzukommt, "beschuldige" ich, wenn ich in der Eindosierungsphase bin, erst mal das neue AE. Da schreib ich mir alles ungewöhnliche akribisch auf, also mit Datum, Uhrzeit, Eigen- und Fremdanamnese. Nachdem es mittlerweile Handys gibt, kann man es zusätzlich, wie Joy schrieb, laufen lassen. Vllt. kann dir Deine Partnerin sagen, ob die nachts verschiedentlich oder um einen festen Zeitpunkt auftreten.

LG, Kolibri
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panda

17.03.2019 17:41

Hallo TJ,

Junior hat sehr viele Anfälle (komplex-fokale und GM) im Schlaf. Er schläft nach dem Anfall normal weiter und bemerkt morgens auch nichts. Die blauen Flecken werden meist erSt später entdeckt. Allerdings ist seine Verfassung auch von der aktuellen Medikation abhängig.
Es gab auch schon oft Zeiten, dass er nach einem Anfall in der Nacht morgens munterer war als ohne.
Ich muss allerdings noch erwähnen, dass er z.B. auf Benzos paradox reagiert.

LG panda
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TablettenJunky

17.03.2019 17:58

Die Frage die ich mir stelle ist auch ob ich die Anfälle "im" Schlaf bekomme oder gerade in einer Art Aufwachphase bin und dann der Anfall sofort kommt.
Morgens habe ich diese bisher immer bekommen wenn ich gerade aufwachte und der Anfall war sofort da. In Bonn fragte ich mal und man sagte mir dass es evtl auch sein kann das ich dann zwar schlafe aber das Gehirn schon vor dem Augen öffnen aktiv/wach ist. Ist das dann ein Anfall im Schlaf?
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Kolibri

17.03.2019 19:04
Zitat von TablettenJunky
Ist das dann ein Anfall im Schlaf?
Nein, eigentlich ein Aufwach-Anfall. Weil das Aufwachen das Hirn reizt.

Bei mir hat sich auch alles verändert und möchte mal wieder ins Krankenhaus: bei der juvenilen myoklonischen Epilepsie sind es Aufwach-Grand-mal dabei. Die Absencen tageszeitlich insofern gebunden, dass sie vermehrt auftreten, wenn man "wach" wurde - z.B. vormittags aber mittags zu wird es besser. Hält man ein Schläfchen, das selbe Spiel - auch einige Std. nach dem GM.

Mittlerweile habe ich ständig Absencen, ich glaub auch Serien, evtl. Staten, und mein letzter GM war abends um 22.00 h. Also auch alles verkehrt.

LG, Kolibri
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TablettenJunky

18.03.2019 19:29

Hallo Kolibri,

darf ich fragen wie dir das aufgefallen ist und was speziell? Das das ÖL diese Wirkung haben soll ist ja bekannt aber irgendwie merke ich nix davon.
Wie ist dir das aufgefallen bzw. woran? Es ist vor allem für mich interessant aber die UNI Bonn will momentan da auch alles wissen drüber.
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Kolibri

18.03.2019 22:27

Hi TJ,

besonders unter Keppra warst Du teils sehr aggressiv - wie bei vielen ab 4.000 mg. Haarscharf wäre so mancher Thread in dem Boxring gelandet. Ansonsten scheinst der kumpelhafte Typ zu sein, der schon mal durchs Ziel schießt. Seit dem CDB wirkst Du ruhig und ausgeglichen. Als jmd, der Verantwortung übernehmen kann. Sonst hätte ich Dich nicht auf den anspruchsvollen Moderatorenposten angeschrieben. Das hätte ich Dir nie zugetraut.

LG, Kolibri
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TablettenJunky

18.03.2019 22:37

Kam das im Netz so schlimm rüber? hm... Okay, ist mir nie aufgefallen.
Wegen Medikamentösen NW musst du aber nicht Rücksicht darauf nehmen und mich zum Moderator machen, bzw eine Auge zu drücken.
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Kolibri

19.03.2019 21:31

Was meinst Du, wieviel Augen wir bei Keppranern zugedrückt haben. ;) Hab ich immer wieder nachgefragt, ob ich noch normal, keine Aggressivität oder Richtung Psychose. - Nee, nix.

Also wenn die in Uni Bonn das schon wissen wollen. Aber wenn's Dich beruhigt, von 3 Schlimmen warst Du an 2. Stelle. OK, muss sagen, dass ich irgendwann nicht mehr so oft las, aber was ich las ... Aber jetzt bist wie ausgewechselt. Das sollen sie ruhig wissen. Zum Glück zum guten, wär ja schade, wenn es weiter gehen würde.

LG, Kolibri
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TablettenJunky

19.03.2019 21:35

Also wurden Keppra-Patienten geduldet? Genau beobachtet. Ob man vom 3. Schlimmste der 2.Schlimmste positiv sehen sollte?
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Kolibri

19.03.2019 22:43

Nicht direkt beobachtet. War ein ungewohntes Verhalten, schnell nachgeschaut, welche Medis er/sie nimmt. Auge zudrücken. War bekannt, dass er/sie psychisch angeschlagen ist, auf jeden Fall nicht aggressiv reagieren und vor allem: Augen zudrücken. Vllt. hat's zur Entspannung der Situation einen kurzen Kommentar gebraucht und der Käse war gegessen. ;)

Aber mir persönlich fiel es auf, dass es Keppra-Schlucker war. Fand dann Cornelia auch interessant. Also wer Zeit hätte, hätte X-Patientenakten zu Studienzwecken anlegen können. Und wär dann durchgedreht. Weil so viel Info bekommt kein Arzt zu hören. Die wichtigsten Sachen, die ihm interessieren aufgrund von Zeitmangel, bekommt gar nicht mit.

Darum hab ich auch die Rubrik "Alternative/komplementäre Methoden" aufgenommen. Vieles mag berechtigt, einiges unberechtigt sein. Was jetzt die Ärzte vertreten ist der jetzige Stand der Ermittlungen. Was ist er in 50 y? Und man hat keine Zusammenfassung, wenn nirgends Patienten darüber reden können, zusammenhänge erkennbar etc.
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