Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

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Kolibri
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Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von Kolibri » 19. Feb 2024, 13:58

ÄB, 29. Januar 2024

Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Die Europäische Union (EU), die EU-Staaten sowie die Pharmazeutische Industrie sollten entschieden und gemeinsam gegen Lieferengpässe von Arzneimitteln vorgehen. Diesen Appell an die Politik haben die Bundesärztekammer (BÄK) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) am Wochenende formuliert.

„Unter den aktuellen Lieferengpässen leiden Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte und alle ande­ren mit der Arzneimittelversorgung befassten Berufsgruppen in den europäischen Staaten gleichermaßen“, sagte Ellen Lundershausen im Nachgang gemeinsamer Beratungen der Ärzteorganisationen.

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Mark
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Re: Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von Mark » 21. Mär 2024, 22:39

Bin ich dafür, noch schlimmer trifft es die Krebs Patienten...und das im Land der angeblich sehr guten medizinischen Versorgung..
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aggi61
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Re: Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von aggi61 » 22. Mär 2024, 09:17

Die medizinische Versorgung ist gut - eigentlich.

Das Problem ist:
- Die Abhängigkeit von Drittländern bezüglich der Medikamentenherstellung und einzelner Komponenten.

- Die Kassen, die zu wenig zahlen für die Medikamente, so dass Hersteller lieber ins Ausland liefern.

- Mangelndes Pflegepersonal / Ärztys ... da könnte vermutlich vieles über die Stellschraube Dienstplansicherheit und Gehalt geregelt werden.

Aber sonst ist alles OK.
LG aggi
Kamasutra
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Re: Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von Kamasutra » 22. Mär 2024, 10:33

Wir stellen kaum noch Dinge im eigenen Land her, nicht nur im medizinischen Bereich, sondern egal, um was es geht. Wenn uns die Herstellerländer demnächst die Hähne abdrehen oder deutlich verteuern, sehen wir alt aus. Mal abgesehen vom Geld, das ins Ausland abfließt und nur in geringen Mengen wieder zurückkommt. Und medizinische Versorgung wird in Deutschland seitens der Politik ja nach wie vor lieber als "Wirtschaftsprodukt" angesehen, statt als notwendige Grundversorgung - der Billigste bekommt den Zuschlag und es darf möglichst nichts kosten. Unser Personalproblem ist selbstgemacht. Auch in egal welchem Bereich. Gegen entsprechendes Gehalt findet man auch Leute, die es machen. Aber das ist ja nicht gewollt.
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aggi61
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Re: Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von aggi61 » 23. Mär 2024, 08:02

Unser Personalproblem ist selbstgemacht. Auch in egal welchem Bereich. Gegen entsprechendes Gehalt findet man auch Leute, die es machen.
Ja, dann würden vielleicht auch wieder unsere Pflegekräfte in den Einrichtungen arbeiten wollen.

Aber man setzt ja lieber darauf, Pflegekräfte aus dem Ausland zu holen, die sich dann doch etwas veräppelt vorkommen, wenn sie im Heimatland Pflege studiert!!! haben und hier ihre Arbeit aus waschen und Essen eingeben besteht.

Vom täglichen Rassismus reden wir mal gar nicht.
Und dann wundern wir uns, wenn die es nicht lange bei uns aushalten.
LG aggi
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Amazoenchen
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Re: Lieferengpässe bei Arzneimitteln müssen auf die Agenda

Beitrag von Amazoenchen » 23. Mär 2024, 22:26

Anstatt Lorazepam (Temesta) habe ich nun Loramed erhalten. Das sind normale Filmtabletten. Und ich msss diese im Vorfeld halbieren. Es geht so oder so mind. 20 Minuten, bis das Zeugs wirkt. Auch beim Temeste expidet, das eine Schmelztablette ist, da auch die über den Darm aufgenommen wird.
Ich habe habe aber noch sehr viel Urbanyli (Frisium) zu Hause. Da kann ich doch auch die nehmen.....
Schreibfehler sind mit Absicht und dienen nur zur Belustigung der Leser 8-)
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